„Zeit der Wunder in Australien“
(Moonlight Farm 3)
von Ann Christine Larsen

„Zeit der Wunder in Australien (Moonlight Farm 3)“ von Ann Christine Larsen
Preis TB: 10,90 €
Preis eBook: 0,99 € (Stand 03.11.2021)
Seitenanzahl: 216 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN: 978-8484164103
Erschienen am: 30.09.2021 (eBook: 11.11.2021) bei Ann Christine Larsen
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Rezensionen sind immer eine ganz persönliche Meinung. Vielen Dank an Ann Christine Larsen, die mir das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, was meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst!

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Klappentext:
Outback trifft auf britischen Landadel
Es ist eine Woche vor Weihnachten auf der Moonlight Farm und die Eltern meiner Freundin Charly kommen uns besuchen. Doch schon bei der ersten Begegnung gehen mir die beiden mit ihrer aufgesetzten und arroganten Art so richtig auf die Nerven. Vor allem Agnes, Charlys Mutter, lässt kein gutes Haar an mir. Worte wie: zu primitiv oder nur ein Schafscherer sind gefallen. Der Frau kann ich nichts recht machen.
Dazu kommt noch Charlys Schwangerschaft, von der die adeligen Herrschaften alles andere als begeistert sind. Am liebsten würde ich die beiden Spießer in das nächste Flugzeug setzen und zurückschicken. Aber dem nicht genug, auch ein Känguru, ein Minischwein und ein verschwundenes Geschenk sorgen für Unruhe.
Kann es dennoch ein besinnliches Weihnachtsfest werden?
Gibt es ein Weihnachtswunder?

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Buch-/Reihentitel & Cover:
„Mister Mayfair“ ist das erste Buch in der Mister-Reihe; es handelt sich bei allen drei Teilen um abgeschlossene Einzelromane mit jeweils unterschiedlichen Protagonisten. Da die Geschichten aber miteinander verbunden sind ist ein Einhalten der Reihenfolge empfehlenswert.
Das Cover zeigt einen attraktiven Mann im Anzug mit Londoner Kulisse und passt optisch zu den zwei weiteren geplanten Bänden der Reihe (und ebenso zu den Covern der Reihen New York Royals & Kings of London).
Der Titel passt absolut zum Buch.

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Charaktere & Handlung:
„Zeit der Wunder in Australien“ ist der dritte Band in der Moonlight Farm Reihe von Ann Christin Larsen. Das Cover passt stilistisch zu den ersten beiden Bänden der Reihe und zeigt den Handlungsort und einen Farmbewohner 😊.

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Schreibstil & Handlung:
Das Buch ist aus den Ich-Perspektiven der Protagonisten Charly & Dan geschrieben, die auch bereits im ersten Buch der Reihe die Protagonisten waren.
Charly und Dan sind immer noch glücklich zusammen auf der Moonlight Farm, erwarten inzwischen ein Kind als sich Charlys Eltern selbst über die Weihnachtsfeiertage auf die Farm einladen. Kaum dort angekommen macht zumindest Charlys Mutter Agnes genau dort weiter, wo sie vor Charlys Abreise nach Australien aufgehört hatte, und lässt kein gutes Haar an ihrer Tochter, an der Farm, den Menschen, die dort leben. Charly, die eigentlich ihr Glück gefunden hat, verfällt wieder in alte Zweifel. Ihr Vater hingegen versucht wieder eine Bindung zu ihr aufzubauen. Gibt es am Ende ein Wunder? Oder zwei, oder drei?

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Mein Fazit:
Zeit der Wunder in Australien war für mich das erste Buch von Ann Christin Larsen, mit Sicherheit aber nicht das letzte.
Eigentlich sollte man natürlich nicht den dritten Band einer Reihe als erstes Lesen, und mit Sicherheit habe ich mir damit ein wenig die Spannung aus den ersten zwei Büchern genommen, dennoch bereue ich es absolut nicht, denn mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig, hier und da ein paar süddeutsche Ausdrücke haben mich zum Schmunzeln gebracht. Natürlich ist die Geschichte an einigen Stellen sehr vorhersehbar, auch sind hier und da überspitze Situationen dabei, wo man sich die Haare raufen mag oder sich fragt, ob jemand wirklich so naiv sein kann, ich fand dies aber nicht unglaubwürdig. Ich konnte mich in die Charaktere sehr gut hineinversetzten und hatte auch nicht den Eindruck, dass mir essenzielle Informationen fehlen (da ich die ersten beiden Bücher der Reihe bisher nicht gelesen habe).
Einzig Charlys Mutter geht aus meiner Sicht so gar nicht, und auch wenn sie „adelig“ ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Menschen tatsächlich so verhalten wie sie es an vielen Stellen in dem Roman tut. Der Titel des Buches verspricht genau das, worum es in dem Buch geht, und zwar gleich mehrmals. Ein seichtes Buch ohne allzu viel Spannung, hier hätte Ann Christin Larsen gerne noch ein wenig mehr von einbauen können, dennoch gebe ich gerne 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

4 von 5