„Wild Irish – Owen“
(Wild Irish 2)
von C.M. Seabrook

„Wild Irish – Owen (Wild Irish 2)“ von C.M. Seabrook
Preis TB: n.a.
Preis eBook: 4,99 € (Stand 18.10.2021)
Seitenanzahl: 248 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN: 978-3-7363-1721-5
Erschienen am: 01.10.2021 bei LYX.digital
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Rezensionen sind immer eine ganz persönliche Meinung. Vielen Dank an LYX, die mir das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben, was meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst!

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Klappentext:
Bree war in Owen Gallagher verliebt, seit sie zwölf Jahre alt war, bevor die ganze Welt seinen Namen kannte. Doch für ihn war sie nur die Kleine, die immer mit der Clique herumzog. Als sie nach langer Zeit in den USA nach Irland zurückkehrt, erkennt Owen sie nicht wieder. Sie verbringen eine gemeinsame heiße Nacht miteinander. Eine Nacht, das macht Owen ihr unmissverständlich klar, mehr kann er ihr nicht geben. Eine Nacht, so hatte Bree gehofft, würde ihr helfen, dieses Kapitel ihres Lebens abzuschließen. Doch die Leidenschaft und die Gefühle zwischen ihnen sind explosiver als alles, was sie sich hatte vorstellen können. Und je mehr sie einander nahekommen, desto mehr fürchtet Bree den Moment, in dem er erfährt, wer sie wirklich ist und dass sie ihn angelogen hat …

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Buch-/Reihentitel & Cover:
„Wild Irish – Owen“ ist der zweite Band der Wild Irish Trilogie. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, die Bücher bauen jedoch aufeinander auf, ein Lesen in der korrekten Reihenfolge ist daher empfehlenswert, da es allerdings bis auf die Tatsache, dass die Protas sich am Ende „kriegen“ keine Informationen in Band 2 gibt, die auf die Handlung von Band 1 schließen lassen würden, ist es auch nicht zwingend notwendig, da diese Info im Grunde so oder so schon bekannt ist 😊.
Das Cover dieses Buches hat mir sehr gut gefallen, in meiner Vorstellung ist Owen genau getroffen. Ich finde das Cover läd zum Träumen ein, ist einfach romantisch und es passt auch zu den anderen Covern der Reihe.

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Charaktere & Handlung:
Bree (Beatrice) zieht mit 12 Jahren zwangsweise aus Irland in die USA. Ihre Mutter, immer auf der Suche nach der großen Liebe – die sie nie fand – lässt ihr Kind mit 15 Jahren alleine bei dessen kontrollsüchtigen Stiefvater zurück und verstirbt später. Bindungsängste & fehlendes Vertrauen sind die Folge.
Solange sie zurückdenken kann, ist Beatrice bereits in den 6 Jahre älteren Owen verliebt, der sie, vermutlich aufgrund des Altersunterschiedes und seiner Obsession zu einem anderen Mädchen, nicht als jungen Teenager, sondern nur als „Baby“ wahrnimmt. Dennoch versprechen sich beide in Kontakt zu bleiben, was leider durch äußere Umstände verhindert wird.
10 Jahre später, Owen ist inzwischen ein Teil der gefeierten Rockgruppe Wild Irish, kehrt Beatrice als Bree nach Irland, zu ihren Wurzeln, zurück. Sie möchte herausfinden warum sie von ihrer Familie, zu der sie auch Owen gezählt hat, so schnell vergessen konnten und zudem will sie „mit Owen abschließen“, da sie denkt sonst in ihrem Leben nicht weiterzukommen. Direkt am ersten Abend trifft sie im Hotel zufällig auf Owen, natürlich erkennt sie ihn direkt wieder – er sie allerdings nicht. Bree merkt schnell, dass die Gefühle für Owen immer noch da sind, klärt, aus Angst er könnte sie sonst zurückweise, die Situation nicht direkt auf.
Obwohl Owen, verständlicherweise, enttäuscht ist als er erfährt, dass sie ihm nicht direkt die Wahrheit gesagt hat und, vielleicht gerade deswegen, auch misstrauisch ist, will mehr über Bree erfahren. Auch wenn er sich erst nicht eingestehen will, dass da „irgendetwas“ zwischen ihnen beiden ist, kommt er schnell nicht mehr gegen die Anziehung an …

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Schreibstil:
„Wild Irish – Owen“ wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Bree (Beatrice) und Owen erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.

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Mein Fazit:
Ich habe bereits „Wild Irish – Cillian“ gelesen und konnte kaum erwarten Band 2 zu lesen und zu erfahren, wie es mit der Band weitergeht. Und ich bin nicht enttäuscht worden, Band 2 ist genauso schön wie Band 1. Natürlich sind dem Genre entsprechend viele Dinge genotypisch und auch vorhersehbar, die Geschichte ist aber nicht übertrieben, sondern absolut realistisch; sowohl Bree als auch Owen haben in ihrer Vergangenheit viel erlebt und sind dadurch, und Owen ganz sicher auch aufgrund seines Promistatus, sehr vorsichtig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und es viel mir leicht mich in die Geschichte fallen zu lassen und mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Die Beschreibung des Handlungsortes hat mich, mal wieder, nostalgisch werden lassen und den Wunsch geweckt doch bald noch einmal nach Irland zu reisen …
Ich freue mich schon auf den dritten Band von Wild Irish und bin gespannt, wie C.M. Seabrook Shane bekehren wird. Von mir gibt es für „Wild Irish – Owen“ eine klare Leseempfehlung!

 

5 von 5